Fowler-Syndrom
Harnverhalt bei jungen Frauen.
Eine seltene Ursache für Harnverhalt, meist im Alter zwischen 20 und 40 Jahren: Der Schließmuskel der Harnröhre entspannt sich nicht.
Die Blase füllt sich, ohne sich entleeren zu können. Selbstkatheterisierung und bei vielen Patientinnen eine sakrale Neuromodulation (ein kleiner Stimulator) sorgen wieder für dauerhaften Komfort.
Weitere Informationen
Dieses detaillierte Informationsblatt wird auf Englisch angezeigt, während die Übersetzung vorbereitet wird.
Ein seltener Harnverhalt bei jungen Frauen, der heute gut bekannt ist.
Definition
Das Fowler-Syndrom ist eine seltene Ursache für Harnverhalt bei jungen Frauen: Der Schließmuskel der Harnröhre entspannt sich nicht, und die Blase kann sich nicht mehr normal entleeren.
Ursachen
Die genaue Ursache ist unklar; das Syndrom ist häufig mit dem polyzystischen Ovarsyndrom assoziiert.
Diagnose
- Elektromyographie des Schließmuskels, die eine charakteristische Aktivität zeigt.
- Urodynamische Untersuchung, die eine volle Blase ohne effektive Kontraktion bestätigt.
Behandlungen
Die intermittierende Selbstkatheterisierung entleert die Blase im Alltag. Die sakrale Neuromodulation, ein kleiner implantierter Stimulator, stellt bei vielen Patientinnen die spontane Blasenentleerung wieder her. Die Nachsorge erfolgt in einer urologischen Fachabteilung.
Zwischen den Katheterisierungen kann es zu leichten Undichtigkeiten kommen. Eine dünne Einlage bei Blasenschwäche reicht oft aus; sie lässt sich diskret wechseln und schützt die Haut.
Aufklärende Inhalte für Familien und Pflegekräfte. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung: Ein Arzt, eine Pflegefachkraft für Kontinenz oder ein Physiotherapeut stellt die Diagnose und wählt die Behandlung.
PFLEGE-ASSISTENT