Häufigkeit des Wasserlassens
Wann ist es zu oft?
Ein sechsmaliges bis siebenmaliges Wasserlassen innerhalb von 24 Stunden gilt als normal. Je nach Trinkmenge und körperlicher Aktivität können auch bis zu zehnmal normal sein.
Ein plötzlicher Anstieg kann durch ein entwässerndes Medikament (Blutdruckbehandlung) verursacht werden. Das beste Hilfsmittel zur Abklärung bleibt ein dreitägiges Miktionstagebuch, in dem Trinkmengen und die Zeiten des Wasserlassens notiert werden.
Weitere Informationen
Dieses detaillierte Informationsblatt wird auf Englisch angezeigt, während die Übersetzung vorbereitet wird.
Sehr häufiges Wasserlassen: ein Symptom, dessen Ursache gesucht wird.
Definition
Häufiges Wasserlassen bedeutet, dass man mehr als achtmal am Tag Urin ausscheidet, oft in kleinen Mengen. Es ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Anzeichen für eine andere Ursache.
Ursachen
Eine überaktive Blase, interstitielle Zystitis, unerkannter Diabetes, hoher Koffeinkonsum oder eine Blase mit verringerter Kapazität.
Diagnose
- Dreitägiges Miktionstagebuch (Trink- und Ausscheidungsmengen).
- Blutzuckerbestimmung zum Ausschluss von Diabetes.
- Zystoskopie bei Verdacht auf eine Erkrankung der Blasenwand.
Behandlungen
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache: Diabetes-Einstellung, Anpassung der Trinkmenge, Blasentraining oder Behandlung der interstitiellen Zystitis. Der Arzt passt die Therapie entsprechend den Ergebnissen an.
Wenn die Toilettengänge sehr dicht aufeinanderfolgen, können auf dem Weg dorthin einige Tropfen entweichen. Eine dünne Einlage bei Blasenschwäche, wie Hospeen Lady oder Men guard, sorgt den ganzen Tag über für Diskretion.
Aufklärende Inhalte für Familien und Pflegekräfte. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung: Ein Arzt, eine Pflegefachkraft für Kontinenz oder ein Physiotherapeut stellt die Diagnose und wählt die Behandlung.
PFLEGE-ASSISTENT