Prostatitis
Entzündung der Prostatadrüse.
Eine akute oder chronische Entzündung der Prostata kann Schmerzen beim Wasserlassen, Verspannungen im Beckenboden und Verzögerungen beim Beginn des Wasserlassens verursachen. Die Behandlung erfolgt in der Urologie, mit oder ohne nachgewiesene Infektion.
Weitere Informationen
Dieses detaillierte Informationsblatt wird auf Englisch angezeigt, während die Übersetzung vorbereitet wird.
Chronische Beckenschmerzen beim Mann, ohne nachweisbare Infektion.
Definition
Die chronische Prostatitis oder das chronische Beckenschmerzsyndrom verbindet Schmerzen im Dammbereich, in den Hoden oder im Unterleib mit Harnwegssymptomen, ohne dass Bakterien nachgewiesen werden.
Ursachen
Die Mechanismen sind unklar: Verspannungen der Beckenbodenmuskulatur, Entzündungen, Nervensensibilisierung.
Diagnose
- Urinanalyse vor und nach einer Prostatamassage.
- Ausschluss anderer urologischer Ursachen.
Behandlungen
Ein kombinierter Ansatz: Beckenbodengymnastik, Medikamente zur Entspannung der Prostata, Entzündungshemmer nach ärztlicher Rücksprache, Stressbewältigung. Antibiotika sind nur bei einer nachgewiesenen Infektion sinnvoll.
Eine Prostatitis kann das Ende des Wasserlassens erschweren und zu nachträglichem Tröpfeln führen. Der Men guard nimmt diese Tropfen diskret auf; bei Schmerzen steht die medizinische Behandlung weiterhin im Vordergrund.
Aufklärende Inhalte für Familien und Pflegekräfte. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung: Ein Arzt, eine Pflegefachkraft für Kontinenz oder ein Physiotherapeut stellt die Diagnose und wählt die Behandlung.
PFLEGE-ASSISTENT